Wettentspannen! (Peter Licht)

Letztens diskutierte ich mit unserer Musikchefin in der Redaktion sehr hitzig darüber, ob Wettentspannen von Peter Licht jetzt super oder einfach nur nervig ist. Okay, vielleicht benutzt das ein bestimmter Radiosender als Zeitpuffer für die Nachrichten und hat das Lied dementsprechend ausgelatscht.

Ich finde aber trotzdem, dass das Lied irgendwie gut ist und in seinen knapp 2 Minuten doch auch ganz schön die Laune heben kann – gerade wenn man nicht damit rechnet.

Auch wenn der Text eine relativ kurze Aufzählung asketischer Fakten ist, ist das irgendwie cool gemischt & produziert und einfach „mal was anderes“.

Außerdem hat das Lied dazu noch ein echt sehenswertes (sehr amüsantes) Musikvideo bekommen! Also Prädikat: hörenswert.


The Fog Joggers – Waiting in The Wings

Wie wäre es heute mal mit einer deutschen Band? Eher Indie-Rock? Okay. Aber bitte trotzdem englische Texte!

Dann nehmen wir doch mal The Fog Joggers!  – Solide Arragnements, ausgeglichene Umestzung und schöne Melodien, die die Jungs aus Krefeld da liefern.
Das Bekannteste Lied der Truppe ist wohl Waiting in the Wings – nicht zuletzt, weil der Song in der Bitburger-Werbung verwendet wird.

Wer sie noch nicht kennt: Musik ab!

 


Time means nothing – We are Scientists

Ich habe eine Entdeckung gemacht: We are Scientists!

Nein, wir alle sind keine Wissenschaftler, aber die Band, die sich diesen Namen ausgesucht hat ist einfach klasse. Die drei Amerikaner spielen seit 2000 im Genre ‚Indie-Rock‘. Das steht bei mir darum in Anführungszeichen, weil diese art von Musik, die hier gespielt wird nur sehr schwer einzuordnen ist. Aber ist auch egal. Die Musik macht gute Laune und ist schön anzuhören, vor allem an verregneten Tagen. Ihr aktuelles Album ist es im Übrigen auch wert, mal reinzuhören.

Darum jetzt eins ihrer Schönsten lieder in der Guitar Center-Version.


Take your white finger..

Mit Franz Ferdinand könnte der österreichisch-ungarische Thronfolger gemeint sein, der bei dem Attentat von Sarajevo ums leben kam und so den ersten Weltkrieg auslöste, ist er aber in diesem Fall nicht.

Auch wenn Franz Ferdinand eher weniger Bluesig sind, macht es großen Spaß, ihnen zuzuhören!

Hinter dem eher österreichisch anmutenden Bandnamen stecken eigentlich vier Schottische Musiker.

Die Band spielt eine Sonderrolle im Britpop: Sie kombiniert Britpop mit Elementen aus dem Post-Punk der späten 70er und dem New Wave der frühen 80er Jahre.

Die Band spielte ihre ersten Auftritte in einer leerstehenden Lagerhalle, die von ihnen selbst zu einem Treffpunkt von Glasgower Indie-Bands gestaltet wurde.

Der deutsche Einfluss der Band geht auf den Gitarristen Nick McCarthy zurück, der zwar in England geboren wurde, aber in Bayern aufwuchs und auch studierte.

McCarthy ist auch der Songschreiber der Band. Inzwischen ist er auch mit einer Österreicherin verheiratet.

Direkt mit ihrem Debütalbum schaffte es die Band auf Platz drei der Britischen Hitparade. Auch viele ihrer Singles brachten es weit, so ist auch ihre Musik ist in Zahlreichen Filmen zu hören.

Der Name der Band geht übrigens tatsächlich auf den eingangs erwähnten österreichisch-ungarischen Thronfolger zurück.

“The Dark of the Matineé” ist ein Song, der vom Heimweg aus der Bearsden Academy, einer Schule, handelt. Es wird über ein besseres Leben fantasiert.

*Anm.: Beitrag wurde ursprünglich von mir als Radiobeitrag verfasst.


Vashta Nerada

Mal eine etwas andere Art von Musik habe ich letztens entdeckt: Traffic Experiment, eine Indie-Band aus Südengland hat sich mit der originalen Titelmusik zu Doctor Who, (für alle nicht-whovians: eine Kultserie der BBC) aus den 60er Jahren auseinander gesetzt und eine sehr eigene aber wirklich interessante Version daraus gemacht!

Im Original kommt das Theme von den Legenden der Filmmusik Ron Grainer und Delia Derbyshire. Heute wird die Serie natürlich mit einer anderen Titelmusik, die dem Original zwar immer noch ähnelt, aber schon zig mal überholt worden ist ausgestrahlt (Die aktuellste Version stammt von Murray Gold und Ben Foster mit dem BBC National Orchestra).

Wer Doctor Who noch nicht kennt: TV-Tipp!


Death by Chocolate

Empfehlenswerte Schweizer Band mit markantem Namen.