Runaway Baby – Funky.

Was passiert, wenn eine Russische Coverband mit einem US-Amerikanischen Drummer den Song eines Hawaiianers covern?
Ok, zugegeben: Bruno Mars charakterisieren nicht gerade die Hawaiianischen Klänge einer Ukulele – aber Chris Coleman definitiv den Funk und Groove.

Bei der Russischen Band KOSMAX hatte Coleman einen Gastauftritt – und zwar mit einem „Runaway Baby“ – Cover von Bruno Mars. Wer die Originale Version mag und auf Funk / Groove steht, der wird diese Version definitiv lieben. Denn Coleman ist ein absolutes Tier an der Schießbude – und verleiht dem ganzen Song noch einmal eine vollkommen andere Note. Aber hört selbst.


Recipe: Groovy & Funky Single

FUNKY SINGLE

Ich habe sie gefunden! Eine der heißesten Singles des Jahres. Sie hat einfach alles, was eine gute Single braucht. Aber was braucht so eine schön funkige Single eigentlich?

Rezept (für eine Portion):

1x  Treibender Rhythmus
2-3x  Simples Thema
1x  Prägnanter / knackiger Beat (bekommt man beim Schlagzeuger des Vertrauens)
1  Guter Sänger
3-4 m./f.  Backing-Vocals, passend zu Leadsänger
2-4 stk.  abgefahrene Bläsersätze

Man nehme zuerst den prägnanten und knackigen Beat und integriert das simple Thema. Daraus sollte dann der treibende Rhythmus entstehen. Über den treibenden Rhythmus den guten Sänger legen und kurz ziehen lassen.

Backing-Vocals, die den Sänger perfekt stützen langsam aufbauend zugeben. Ein paar perkussive Gitarrenlicks und fills je nach Geschmack und belieben beimischen, um dem ganzen etwas Würze zu verpassen. Zu guter letzt noch den einen oder anderen abgefahrenen Bläsersatz um dem ganzen eine zweite Hookline zu verpassen  –  fertig!

UUUUUND so kann das ganze dann klingen (Nehmen wir mal Mark Ronson’s umsetzung: Uptown Funk ft. Bruno Mars):

(Inspiriert durch Marsmaedchens tolle Rezepte für leckeres Essen – warum kann Musik nicht auch lecker sein?)


Good Old Green Onions (Music is Changing)

Booker T. Jones leitete zunächst seine Band „The MG’s“ als reine Session- und Studioband, die er aus einer früheren Studioband „The Mar-Keys“ gegründet hatte: Sie Arbeiteten zunächst als Studioband für Sun Records, dann für Stax Records.

Als die Band eines Tages ins Studio kam, um für den Rockabillysänger Lee Riley Instrumentals und Backings einzuspielen, dieser allerdings nicht erschien, wurde die Zeit genutzt, um eigene Instrumentalaufnahmen zu erstellen.

Innerhalb von 30 Minuten wurde ein von Booker (Organist) und Cropper (Gitarrist) entworfenes Instrumentalriff verfeinert, einzelne Instrumente Arrangiert und verfeinert und nach nur 2 Takes (!) war ihr wohl bekanntestes Instrumental Green Onions im Kasten.

Es stellte sich heraus, dass viele Hörer gefallen an den Instrumentalteilen fanden. Es gab sogar ein „Musikvideo“ und später dann auch zahlreiche Live-„Performances“ vor laufender Kamera dazu:

Beachtenswert bei diesem Video: Marshall-Amps, wo man hin schaut. Quasi in ihrem natürlichen Habitat, wofür sie geschaffen wurden.

Lange war übrigens auch unklar, wofür „the MG’s“ steht. Nachdem sich die Band 1971 aufgelöst und 1975 als „Booker T. & the Memphis Group“ in Originalbesetzung neu gründete, war das Rätsel allerdings auch gelöst.

1975 starb der damalige Schlagzeuger Al Jackson, Jr. und wurde seitdem durch wechselnde Posten, vorzugsweise jedoch Willie „Too Big“ Hall, besetzt. Die Band kam ohne Booker für den Originalfilm „The Blues Brothers“ 1980 zusammen – unter anderem dann mit Cab Calloway, Matt „Guitar“ Murphy und natürlich den Blues Brothers: John Belushi und Dan Aykroyd.

Die Band tourte seitdem auch wieder häufiger als Booker T. & the MG’s. Erst 2009 startete Booker T. einige ernste Soloprojekte und hat seitdem auch die Booker T. Jones Band.

Der Bassist Donald „Duck Dunn“ verstarb 2012 nach einem Konzert.

Booker T. and the MG’s sind meiner Meinung nach eine der Prägendsten Formationen der 60er Jahre und haben insbesondere mit Green Onions ein Zeichen für Instrumentalmusik gesetzt. Sie wurden 1992 in die Rock’n’Roll Hall of Fame aufgenommen.

Einer der Letzten Auftritte mit der MG mit dem fast unveränderten „Green Onions“ ist übrigens hier zu bewundern:


Time to get funky

„Achten Sie auf Ihre Füße! Mitwippen ist erwünscht.“

Candy Dulfer gehört definitiv zu den Großen in diesem Business. Auch wenn die Gitarre hier eher eine Nebenrolle spielt unglaublich spaßige und musikalisch hochwertige Arbeit.

(Außerdem finde ich Jan Van Duikeren, den Trompeter, ziemlich cool.)


Driving the Groove

Eine simple, groovige Widmung an einige großartige Musikarten, vereint in einem Meisterstück.

Naja. Ich hatte etwas Zeit – und habe mich mal wieder mit Logic und seinen Sample-Bibliotheken beschäftigt. Das Ergebnis macht Spaß zu hören, wie ich finde!

Neben dem Omnipräsenten Funk-Drum und Bass finden sich so Verweise u.a. auf den Motown-Stil, Country, Blues oder auch klassischere Musik.

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Octopus E

Awesome Funk/Jazz-Funk like back in the 70’s/80’s!

Bekannt für Joe Bonamassa und natürlich das was den Funk aus macht: Exzellente Mitmusiker und präzise, klar abgegrenzte Licks und Soli. Und dazu noch ein hervorragender Drummer der ‚den Beat dropped‘.


Mad funky Drummer.

Mal wieder ein wenig Funk für einen guten Start in den Tag?

Kein Problem! (Übrigens erkennt man einen guten Drummer nicht daran, wie schnell er spielt.)