Runaway Baby – Funky.

Was passiert, wenn eine Russische Coverband mit einem US-Amerikanischen Drummer den Song eines Hawaiianers covern?
Ok, zugegeben: Bruno Mars charakterisieren nicht gerade die Hawaiianischen Klänge einer Ukulele – aber Chris Coleman definitiv den Funk und Groove.

Bei der Russischen Band KOSMAX hatte Coleman einen Gastauftritt – und zwar mit einem „Runaway Baby“ – Cover von Bruno Mars. Wer die Originale Version mag und auf Funk / Groove steht, der wird diese Version definitiv lieben. Denn Coleman ist ein absolutes Tier an der Schießbude – und verleiht dem ganzen Song noch einmal eine vollkommen andere Note. Aber hört selbst.


Flowerpornoes: Nachdenklich, cool, deutsch.

Hallo!

Ich hoffe, das neue Jahr hat gut für alle angefangen. Für mich bedeutet dieser Monat vor allem eins: Prüfungen und Stress, einen Abschied und viel zu wenig Zeit für Musik.

Nichts desto trotz muss man ja ab und an auch mal zur Ruhe kommen. Effektiv habe ich dafür aktuell zwei Favoriten: Die Gruppe Flowerpornoes und deren Frontmann Tom Liwa. Vielleicht habe ich derzeit eine kleine Schwäche für Deutsche Musik entwickelt, man weiß es nicht.

Flowerpornoes gibt es schon seit Mitte der 80er Jahre. Nach einer 10 Jährigen Pause haben sie sich vor einigen Jahren zurückgemeldet. Die beiden inzwischen Entstandenen Neuen Alben sind genau so empfehlenswert wie ihre alten Alben.

Genau so hat ihr Frontmann Tom Liwa auch solo einige tolle Alben veröffentlicht, die ich unglaublich vielfältig und liebevoll gemacht finde. Zum reinlegen!

Ich habe hier ein Konzert der Flowerpornoes angefügt, das sie live im Rockpalast gespielt haben. Leider sind über die Gruppe sonst nicht allzu viele Informationen im Internet zu finden, aber das ist auch gar nicht nötig. Die Musik spricht bekanntlich für sich.

 


Christmas Classics – Was unter dem Weihnachtsbaum nicht fehlen darf

Merry Christmas!

Vor kurzem hatte ich ja zu den Christmas Alternatives aufgerufen.

Natürlich ist es schon cool, mal was anderes als die gleichen abgedroschenen Weihnachtslieder zu hören.

Aber seien wir mal ehrlich: Ein paar der Lieder dürfen trotzdem einfach nicht fehlen, egal wie oft man sie schon gehört hat, denn sie machen ja auch irgendwie ein Stückchen weit Weihnachten zu Weihnachten.

Also gibt es auch dieses Jahr wieder ein paar meiner persönlichen „Weihnachts-Must-Plays“.

Um das ganze jetzt nicht in 1000 Youtube- Videos ausarten zu lassen: Hier eine 8-Tracks Playlist (Ihr findet sie auch noch ein Paar Tage in der Sidebar)

Unter anderem mit Chris Rea, Frank Sinatra, den Jackson 5, B.B. King und einigen anderen. Lasst euch überraschen.

In diesem Sinne:

Frohe Weihnachten!


Farewell, Mr. Cocker.

Farewell, Mr. Cocker

Heute, am 22. Dezember, ist ein großer der Musikwelt von uns gegangen. Joe Cocker war wohl so was wie ein Urvater der Coolness.

Als das in einer ersten Welle durch die Medien schwappte saß ich gerade im Flugzeug – habe es daher erst etwas später erfahren und musste erst mal schlucken. Er hat mich mit seiner Musik schon aus einigen Tiefs gezogen und war auch immer eine Art Musikalisches Vorbild und gleichzeitig auch das genaue Gegenteil eines Vorbilds in einer Person.

Vielleicht sollte man einmal seine Biografie in der Kurzform Revue passieren lassen.

Cocker wurde in Sheffield 1944 geboren, also gegen Ende des 2. Weltkrieges. Er fing in den 60er Jahren an, selbst aufzutreten. Bis dahin war er aber schon Fan der „schwarzen Musik“, als Musterbeispiel sei hier Ray Charles aufgeführt.

So war er in diversen Bands beteiligt oder sogar eine art Kopf. Er lernte irgendwann Mitte der 60er dann Chris Stainton kennen – wer meinen Blog öfter liest, bei dem sollte es jetzt klingeln. Chris Stainton ist wie Joe Cocker aus Sheffield und zusammen gründeten die beiden The Grease Band. Ihre Singles stürmten die Charts. Wer dazu genaueres lesen möchte, kann sich gern weiter informieren. An dieser Stelle möchte ich aber nicht zu sehr ins Biografische abschweifen. Nachdem sich Cocker von der Band Anfang der 70er trennte, löste die Band sich auf. Stainton wurde mehr und mehr Sessionmusiker und Songwriter. Er arbeitete auch wenig später mit Eric Clapton zusammen und ist bis heute eng mit ihm befreundet. Als einziger Musiker ist er festes Mitglied in Claptons Band und begleitet ihn zu jedem Auftritt und Konzert an den Keys.

Was Cocker angeht: Er stürzte in den 70er Jahren ab. Konzertabbrüche, Alkohol- und Drogenexzesse.

Man muss ihm eines lassen: Er raffte sich immer wieder auf. Anfang der 80er Jahre gelingt ihm dann wieder ein Durchbruch. Ab da ist dann sein Erfolg und sein Status als Legende bis heute gesichert.

Er ist vor allem in Europa eine Legende. Die Sheffield Hallam University verlieh ihm 1992 den Ehrendoktor der Musik, obwohl er von sich selbst sagt, weder Noten lesen zu können noch ein Instrument zu beherrschen. Etwa ab diesem Zeitraum wurde er leider auch mehr und mehr zur Geisel seiner Produzenten, doch der Erfolg bricht dadurch nicht ab. Im Gegenteil: Ruhm und Ehre für alles, was er anfasst.

Als ein Journalist Cocker einmal sagte, dass nahezu jeder deutsche Haushalt mindestens eins seiner Alben besitzt, war er ehrlich gerührt und meinte, dass das „das größte Kompliment“ sei, das möglich wäre.

Ich habe ein etwas ruhigeres und trotzdem energiereiches Lied unten eingebunden, das sich genauso wenig in eine Kategorie einordnen lässt – sogar mit Chris Stainton an den Keys.

Doch auch wenn er dauerhaft am Kommerz kratzte. Er war nicht der klassische Kommerztyp, der seelenlose Zombie. Er gab manchen Coverversionen mehr Gefühl mit auf den Weg, als es im Original der Fall war.

Wenn man ihn unbedingt einordnen müsste, würde ich ihn am ehesten in den Rhythm and Blues stecken – mit hang zu Pop und Rock. Oder Poprock. Oder oder oder, denn Vielfalt konnte er.

Heute hat er also den Kampf gegen den Krebs verloren. Sein Lebenswerk wird nie vergessen werden – und meine Freude an seiner Musik ist auch heute ungedämpft. Ich denke, er war eins der Unikate, die wir alle früher oder später in unserer Musiklandschaft/-ödnis vermissen werden. N’oublize jamais.

 

UPDATE:
Nachdem die Weihnachtszeit sich dem Ende neigt, habe ich einmal eine kleine Playlist erstellt – mit originalen von Joe, Coverversionen seiner Lieder und einigen Originalen, die er gecovert hat.


Werbung auf Spotify – oder: Im Ernst jetzt?

Jeder, der aus welchen Gründen auch immer nicht in den Genuss von Spotify Premium kommen kann, der kennt das bestimmt: Es ist Sonntag Abend, man hockt gerade entspannt auf der Couch oder auf dem Balkon und lässt irgend eine entspannte Musik von dem super coolen Künstler, den man vor ein paar Tagen entdeckt hat im Hintergrund von Spotify wiedergeben, denn wer kauft sich heute schon noch Musik, die zwar cool ist, aber so cool dann auch wieder nicht.

Da man ja kein Premium hat, werden einfach zufällig zwischen den Liedern Werbanzeigen eingespielt. Nun kennt man ja den Modernen Mythos, dass das Internet – bzw. die Werbeanbieter wie Google – Verhaltensmuster analysieren, Verläufe auswerten, Protokolle und Profile erstellen, Intelligent die Psyche durchleuchten und hochkomplexe Algorithmen über alle erfassten Daten zur verwendeten IP-Adresse, MAC-Adresse, den gespeicherten Cookies und den Personenbezogenen Daten über andere Tracking-Verfahren laufen lassen, um die den Benutzer einer oder mehreren Zielgruppen zuzuordnen und einem so nach Tageszeit und Aktivitätprofil angepasst mittels Werbung zu suggerieren, dass es mal wieder Zeit wäre, dies und das direkt online zu kaufen. – Das ist der Mythos der Intelligenten Werbung, des Web 2.0, wenn nicht sogar des Web 3.0.

Bei Spotify ist das alles noch nicht angekommen.

Da läuft munter während ich meinen sweeten Blues höre auf einmal Werbung für den grenzdebilsten Ballermann-Schwachsinn.

SpotifyEntweder hat Spotify einfach noch nicht verstanden, was Zielgruppenorientierte Werbung bedeutet und macht die Anzahl bzw. Häufigkeit der Werbeeinblendungen allein am vom Kunden definierten Kontingent fest – oder, und das denke ich persönlich, ist die wahrscheinlichere Alternative, es will ich einfach nur bis in den Haaransatz damit nerven. Denn mal im Ernst: jeder ist sich selbst der nächste, und das gilt auch und vor allem in der heutigen Zeit für Unternehmen. Ich würde sogar noch einen Schritt weiter gehen und behaupte, dass die Spotify-Software weiß, was für Musik ich gerade höre und was mich am meisten nerven würde, was der aufdringlichste, lauteste und unpassendste Werbespot ist.

Und warum macht die Software das? Natürlich. Spotify will vielleicht schon, dass die Werbeanzeige Klicks bekommt. Vor allem will Spotify aber, dass ich ein Premium-Abonnement abschließe und das Geld in das Unternehmen investiere. Spotify will weiter bestehen. Spotify will seinen Kundenstamm ausbauen. Also muss Spotify mich ja davon überzeugen, dass Premium gut ist.

Warum mag ich Spotify nicht und hole mir auch kein Premium?

Ich möchte die Musik zu meiner Verfügung haben. Unabhängig von Verträgen mit Unternehmen. Ich kaufe mir die Lieder meistens als Download oder CD, auf jeden Fall landet sie aber früher oder später in meinem iTunes Match und ist so unkompliziert auf allen meinen Geräten. Ohne Streaming aus dem Internet also ohne Internet-Zwang und ohne das Risiko, dass der Song morgen nicht mehr zur Verfügung steht. Und vor allem ohne eher mittelmäßig programmierte Software, die meinen Computer als Medienserver missbraucht und meine Inhalte der Wolke und andern Clients zur Verfügung stellt.

Darum beiße ich in den Sauren Apfel und kaufe mir die Musik auch einfach. Und so habe ich auch die Selektierung schon getroffen. In meiner Musikdatenbank ist nur die Musik, die mir auch etwas wert ist. Nicht einfach alles, wie in Spotify. Und egal, welches Lied ich gerade starte: Ich mag es. Und es war mir (in 90% der Fälle) das Geld Wert.


Baker Street is everywhere you want.

Gerry Rafferty arbeitet, nachdem er seine Band Stealers Wheel 1975 verlassen hatte, an einer Solo-LP.

Rafferty Pendelte zu dieser Zeit oft zwischen Glasgow und London. In London traf er sich häufig mit seinen Musikerkollegen in der Baker Street. Nach eben dieser Straße benannte Rafferty dann das zweite Lied der LP, Baker Street. Das ist übrigens eben die Baker Street im Stadtteil Westminster, in der auch etwa hundert Jahre zuvor die Geschichten des Sherlock Holmes und seines Assistenten Dr. Watson spielen.

Das Markante Saxofonsolo wurde von Raphael Ravenscroft eingespielt, der für seine Arbeit lediglich 27 Pfund erhalten sollte, doch selbst dieser Scheck platzte. Die schlichteren Gitarrenparts wurden von Hugh Burns eingespielt.

Das Lied erschien auf dem Album City to City an zweiter Stelle und wurde als Single ausgekoppelt.

Baker Street erreichte in den USA platz 2 der Billboard Hot 100 und Platz 3 der britischen und deutschen Singlecharts.

4 Monate nach seiner Veröffentlichung wurde Baker Street mit einer Goldenen Schallplatte ausgezeichnet.

Die Singleauskopplung sowie das Album machten Rafferty Finanziell unabhängig. Bis zu seinem Tod im Januar 2011 bekam er jährlich rund 80.000 Pfund Tantiemen.

Das Lied wurde unter anderem von den Foo Fighters oder der Britischen Pop-Band Undercover Gecovert. Ein Hierzulande bei der jüngeren Generation bekanntes Cover kommt von dem Deutschen DJ-Duo Michael Mind. Ob ich das Cover mag? – Näh. Leider hat sich gerade der eigentlich markante Saxofonteil durch derartige Coverversionen und andere Poplieder, die auch darauf aufbauen etwas totgehört.


Open up your fruit cage! (Sledgehammer)

Mein Video des Tages ist definitiv Sledgehammer von Peter Gabriel – Live aus dem Jahr 1987.

Gezeigt hat mir das vor einer ganzen Weile mal ein Kommilitone – Das Video wurde damals in einer unglaublich hohen Qualität gefilmt und aufgenommen. Damit ist 1080p kein Problem.

Und auch ganz allgemein ist dieses Konzert der Himmel für jeden Technikbegeisterten – da unter dem Dach hängen die ersten Moving Heads, also digital gesteuerte Scheinwerfer mit sich bewegendem Kopf und veränderbaren Innereien. Die Mikrofonierung hatte eine unglaublich hohe Qualität! Damals waren Funkmikrofone noch nicht gerade an der Tagesordnung.

Auch die Mäntel hatten total Stil!

Dann geht es mit seiner Band gerade weiter: An der Schießbude sitzt Manu Katché, der später auf unzähligen Pop- und Rockalben zu hören sein wird.

An den Keyboards drückt David Sancious die Tasten, der auch schon mit Bruce Springsteen unterwegs war. Seine Instrumente sind vom feinsten: Kernstück bildet der Fairlight CMI Synthesizer, erster digitaler Synthesizer mit Sampling-Technik, angesteuert durch ein Yamaha KX88 Masterkeyboard. Nebenbei bemerkt: Der Fairlight war eins der ersten Geräte, die einen Touchscreen nutzten!

Gitarre spielt David Rhodes – der bis heute mit Peter Gabriel unterwegs ist. Er spielt auf einer damals ultra-stylishen und Innovativen kopflosen Steinberger, die custom für ihn angefertigt wurde. Sein Signal wandert durch unzählige Effekte und zwei Röhrentopteile, bevor es dann auf einem Stereo auflösenden und mikrofonierten Cabinet ausgespuckt wird.

Und zu guter letzt eine Koryphäe in ihrem gebiet: Tony Levin am Bass. Der Mann hat schon für Lou Reed, Pink Floyd und Alice Cooper eingespielt! Bis zu Jahrtausendwende war er neben Gabriel auch mit King Crimson unterwegs. Von ihm stammt auch die ‚Funk Fingers‘ genannte Bassspielweise, bei der man kurze Drumsticks nutzt.

Alles in allem also ein Personell Stark besetztes Konzert, das auch Technisch ordentlich was her macht!

 


Kopffreiblasen

Da ich heute einen persönlich sehr anstrengenden Tag hatte, lange im Auto unterwegs war und ziemlich kaputt nach Hause kam, brauchte ich erst einmal eine ausgiebige Dusche und dazu irgendwas, das mal wieder alles aus dem Kopf mit der Härte einer Dampfwalze herauskatapultiert.

Ein sweeter Blues von Bonamassa wie er heute den ganzen Tag im Auto lief war dazu eher nicht zu gebrauchen und auch die Foo Fighters sind mir in letzter Zeit zu ausgelatscht. Etwas anderes musste her.

Ich bin kein großer Fan mehr von Deutscher Musik, die einzige Ausnahme bilden die Ärzte. Kein großer Fan bedeutet aber nicht, dass ich nicht ab und an mal wieder etwas Deutschrock vertragen kann.

Heute Stand mir der Sinn nach den Toten Hosen. In Zeiten meiner Jugend habe ich das auch mal gehört. Mein letztes Album der Toten Hosen, das 2008 ich gekauft habe, ist In Aller Stille. Perfekt!

Wenn also mal wieder alles ein wenig zu viel wird: volle Lautstärke und Play drücken.


Celebrating Jon Lord

Bruce Dickinson, Glenn Hughes, Don Airey, Ian Paice & Co on Stage.

Bruce Dickinson, Glenn Hughes, Don Airey, Ian Paice & Co on Stage.

Vor zwei Wochen war ich in der Royal Albert Hall, im Herzen Londons. Da gab es nämlich ein sehr besonderes Konzert, auf das ich mich seit beinahe einem halben Jahr freuen konnte: Celebrating Jon Lord.
In diesem Konzert wurde der 2012 verstorbene Meister der Musik gebührend gefeiert.
In der ersten Hälfte führte das Orion Orchestra unter der Leitung von Paul Mann und unterstützt von der großartig besetzten Houseband sowie einiger Prominenter Musiker, die teilweise schon im Original mit und für Jon arbeiteten, einige Klassische Werke auf, die Jon teils perfekt mit Rockmusik kombiniert hatte. Gänsehautfeeling inbegriffen.
In der zweiten Halbzeit spielten dann die Stargäste teils eigene Lieder, teils Lieder die sie mit Jon zusammen komponiert hatten oder die von Jon stammten.
Zu den Gästen zählten unter anderem Micky Moody oder Bruce Dickinson und Glenn Hughes, die gemeinsam die Hall auf den Kopf stellten und zum krönenden Finale Deep Purple in aktueller Besetzung, die wie erwartet durch das Sinfonieorchester unterstützt wurden und eine Auswahl neuer, Jon gewidmeter Stücke und alter Klassiker hinlegten.

Das ganze vor dem Ambiente der vermutlich schönsten und berühmtesten Hall der Welt, in der auch schon z.B. das legendäre ‚Concert for George‘ stattfand und die Eric Clapton als sein Wohnzimmer bezeichnet und dort bekanntermaßen ein- und aus geht, war es ein wundervoller Abend. Auch das drumherum war spannend: Wir waren früh genug da und konnten so noch größtenteils ohne verscheucht zu werden in einige Restricted Areas der Hall gelangen und einen sehr kurzen Blick und Eindruck auf den Soundcheck erhaschen und die Stimmung in der Hall, in der überall Bilder bekannter Künstler hängen, die hier schon gespielt haben, genießen.

Hier noch das Krönende Finale, in dem alle zusammen auf der Bühne den absoluten Klassiker ‚Hush‘ zum Besten geben.


Come to the Hard Rock Café

Carole King ist eine Songschreiberin, Sängerin Pianistin und Gitarristin.

Als Songwriter erreichten mehr als 100 ihrer Songs, die sie für andere Künstler wie beispielsweise Dusty Springfield oder Aretha Franklin schrieb, die top 100 der Amerikanischen Charts.

Anfang der 70er Jahre begann sie dann eine Karriere als Solo-Künstlerin.

Ihren 60. Geburtstag feierte sie auf Cuba zusammen mit Fidel Castro.

1977 veröffentlichte sie auf ihrem Album Simple Things den Erfolg Hard rock Café, in dem sie das Geschehen und die Vorzüge besingt, die man von einem Besuch im Hard Rock Café hat und fordert im Refrain auf, in ein Hard rock Café zu kommen.

Hard Rock Cafe ist eine weltweite Restaurantkette, die nicht nur wegen ihres Essens, sondern wegen ihrer besonderen Atmosphäre bekannt wurde. In den Cafes findet man überall ausgestellte Exponate diverser Musiker wie signierte Gitarren oder goldene Schallplatten, die zur Verfügung gestellt wurden.

Für den Song bekam sie nach offiziellen Aussagen keine Bezahlung von der Restaurantkette.

Im angefügten Live-Video spielt sie den Song in einer etwas aktualisierteren Version, leider nicht im Hard Rock Café.

https://www.youtube.com/watch?v=YiSRxO4AqTU

*Anm.: Beitrag wurde ursprünglich von mir als Radiobeitrag verfasst.