Wettentspannen! (Peter Licht)

Letztens diskutierte ich mit unserer Musikchefin in der Redaktion sehr hitzig darüber, ob Wettentspannen von Peter Licht jetzt super oder einfach nur nervig ist. Okay, vielleicht benutzt das ein bestimmter Radiosender als Zeitpuffer für die Nachrichten und hat das Lied dementsprechend ausgelatscht.

Ich finde aber trotzdem, dass das Lied irgendwie gut ist und in seinen knapp 2 Minuten doch auch ganz schön die Laune heben kann – gerade wenn man nicht damit rechnet.

Auch wenn der Text eine relativ kurze Aufzählung asketischer Fakten ist, ist das irgendwie cool gemischt & produziert und einfach „mal was anderes“.

Außerdem hat das Lied dazu noch ein echt sehenswertes (sehr amüsantes) Musikvideo bekommen! Also Prädikat: hörenswert.


Runaway Baby – Funky.

Was passiert, wenn eine Russische Coverband mit einem US-Amerikanischen Drummer den Song eines Hawaiianers covern?
Ok, zugegeben: Bruno Mars charakterisieren nicht gerade die Hawaiianischen Klänge einer Ukulele – aber Chris Coleman definitiv den Funk und Groove.

Bei der Russischen Band KOSMAX hatte Coleman einen Gastauftritt – und zwar mit einem „Runaway Baby“ – Cover von Bruno Mars. Wer die Originale Version mag und auf Funk / Groove steht, der wird diese Version definitiv lieben. Denn Coleman ist ein absolutes Tier an der Schießbude – und verleiht dem ganzen Song noch einmal eine vollkommen andere Note. Aber hört selbst.


The Fog Joggers – Waiting in The Wings

Wie wäre es heute mal mit einer deutschen Band? Eher Indie-Rock? Okay. Aber bitte trotzdem englische Texte!

Dann nehmen wir doch mal The Fog Joggers!  – Solide Arragnements, ausgeglichene Umestzung und schöne Melodien, die die Jungs aus Krefeld da liefern.
Das Bekannteste Lied der Truppe ist wohl Waiting in the Wings – nicht zuletzt, weil der Song in der Bitburger-Werbung verwendet wird.

Wer sie noch nicht kennt: Musik ab!

 


Guten Rutsch mit: Erdmöbel

Happy New Year!Zur Abwechlung mal eine tolle deutsche Band: Die Erdmöbel. Mit ihrem Indie-Pop machen die nämlich richtig Laune. Und passend zum Jahreswechsel habe ich hier auch ein Lied der Truppe, das super passt.

Ein toller Stil. In Szenekreisen ist das 1995 gegründete Quartett inzwischen berühmt, und auch ich finde die Jungs super. Unbedingt mehr anhören!

Und dieser Tipp war dann auch der letzte in diesem Jahr. Damit wünsche ich euch allen einen guten Rutsch und ein erfolgreiches, musikreiches 2015.

Marc

 


Thickfreakness and Black Keys

Wie wäre es heute mal mit Musik von einem Duo?
Das Duo setzt sich White-Stripes-Artig zusammen aus Einem singenden Gitarristen und einem Schlagzeuger. Es handelt sich hier um Dan Auerbach und Patrick Carney, und zusammen sind sie die Black Keys

Übrigens waren die White Stripes vorher da.

Die beiden haben ihr erstes Album vor knapp über 11 Jahren rausgebracht und sind seit dem eine Feste größe in der Garage und Indie-Rock welt.

Eine besonderheit: Die beiden verzichten auf zu große Aufnahmetechnik und waren noch nie in großen Studios zu Gast: Ihr Album Thickfreakness wurde, wenn man der Legende glaubt, komplett innerhalb von 14 Stunden im Keller des Schlagzeugers Carney aufgenommen. Benutzt wurde ein altes Aufnahmegerät aus den 80ern, nämlich ein Tascam 388-8. Die vielen 8ten im Namen bedeutet im Prinzip nur, dass das Aufnahmegerät nur 8 Spuren zur Aufnahme beherrscht, was in der heutigen Zeit der digitalen Tonstudios nicht sonderlich viel Kapazität ist – Belegt ein Schlagzeug doch heutzutage schon allein fast 10 Kanäle in einem Tonstudio. Durch eben dieses Gerät klingen die Aufnahmen auch eher dumpf und nicht so fein, wie heutige Aufnahmen sonst – dafür aber sehr voluminös.

Wie dem auch sei, hier mal eins der Werke auf die Ohren! Geheimtipp: Erst die Studioversion anhören und dann folgende Liveversion anschalten. Ein unterschied wie Tag und Nacht!

 


Goodbye, Jack.

Gestern ist Jack Bruce verstorben.

Genau, der ‚von Cream‘. Aber nicht nur während seiner Cream-Zeit war er erfolgreich. Bereits vor Cream tourte er mit John Mayalls Bluesbreakers und mit Manfred Mann. Nach Cream ging er zusätzlich noch in die Jazz-Szene. Auch bildete er zusammen mit seinem alten Cream-Kollegen Ginger Baker und Gary Moore das Power-Trio BBM (Daher wohl der Name), dessen Aufnahmen man sich definitiv zu Gemüte geführt haben sollte. Auch arbeitete er mit Größen wie Frank Zappa oder Lou Reed.

Eric Clapton postete auf Facebook ein Clyp-Audio, das mit dem Hashtag #ForJack gekennzeichnet ist. Hier spielt er nur Gitarre und Summt. Doch man merkt, dass es von Herzen kommt – und in unserer heutigen Zeit der durchdesignten Musik ist das selten geworden.

Als 2005 Cream für vier Konzerte eine Reunion Zelebrierte, hatte Bruce erst eine Lebertransplantation überstanden. Ginger Baker litt an Arthrites. Darum soll Clapton auch zugestimmt haben. Die 4 ausverkauften Konzerte wurden ein Erfolg. Darum nun als Abschluss mein persönliches Lieblingslied dieses Power-Trios, Gesungen von Jack Bruce und Eric Clapton.

Rest in Peace, Jack.


Time means nothing – We are Scientists

Ich habe eine Entdeckung gemacht: We are Scientists!

Nein, wir alle sind keine Wissenschaftler, aber die Band, die sich diesen Namen ausgesucht hat ist einfach klasse. Die drei Amerikaner spielen seit 2000 im Genre ‚Indie-Rock‘. Das steht bei mir darum in Anführungszeichen, weil diese art von Musik, die hier gespielt wird nur sehr schwer einzuordnen ist. Aber ist auch egal. Die Musik macht gute Laune und ist schön anzuhören, vor allem an verregneten Tagen. Ihr aktuelles Album ist es im Übrigen auch wert, mal reinzuhören.

Darum jetzt eins ihrer Schönsten lieder in der Guitar Center-Version.


Orchestral Manoeuvres In The Dark against dark days.

Wer kennt das nicht. Ein Tag, an dem alles mies lief. Schlechte Nachricht bekommen, Auto steht noch einen Tag länger in der Werkstatt. Du standest eine Ewigkeit im Stau und an sich lief der Tag auch sonst eher suboptimal.

Dann kommt man doch gern heim und hört gern gute Musik.

Aber was eigentlich? Depri-Kram, um den Tag zu reflektieren? Totkomprimierten POP-Kram, um die Laune noch zu verschlechtern? Nein! Irgendwas cooles.

Heute war es bei mir OMD – oder Orchestral Manoeuvres In The Dark – Die aus vier Mann bestehende Band gründete sich 1978 und löste sich ende der neunziger zwar auf, tourt aber seit 2006 erneut zusammen.

Die Band wurde durch ihren innovativen Einsatz der Technisch modernsten Synthesizer weltbekannt. Technische Details spielen jetzt aber erst mal keine Rolle. Musik ab!

 

 


Montreux at it’s Prime: Clarence Gatemouth Brown

Carlos Santana präsentierte 2004 ein Festival der Superlative! Carlos Santana presents: Blues at Montreux. Diese Konzertreihe hat es in sich. Mit Größen wie Buddy Guy, Bobby Parker und eben Clarence Gatemouth Brown erreicht er eine Liga, in der sonst nur Eric Clapton’s Crossroads Festival mitspielt.

Also jetzt Boxen auf 110% und 1 Stunde 11 Minuten feinsten Blues ohne viel Schnickschnack genießen!


Well, that’s Jazz!

Eine wahre Starbesetzung der Mitte des vergangenen Jahrhunderts. Bing Crosby, Louis Armstrong, Frank Sinatra – aus dem Film „High Society“ (1956).