Tour de Force

Joe Bonamassa spielte auch 2013 wieder viele epische Konzerte. Gleich vier davon wurden Aufgenommen und sind seit Oktober unter dem Namen „Tour de Force“ zu erhalten.

Hier eine kleine Kostprobe aus London, nur um mal wieder etwas über Joe gepostet zu haben.


Happy New Year!

Es ist 0:01 und somit: Feliz Navidad!

Und zwar Feliz Navidad mit ein paar Legenden: B.B. King, David Gilmor und Jools Holland mit einer kleinen Improvisation zum neuen Jahr! (Sehr lustig übrigens zu beobachten, wie Jools direkt zu B.B. stürzt, um ihm ein frohes neues Jahr zu wünschen)


Christmas Blues: Top 5

Was wäre Weihnachten ohne Weihnachtsmusik?

Für alle, die heute mal keine Lust auf die Weihnachtsklassiker haben, die quasi immer im Radio laufen, gibt es hier eine kleine Auswahl an Weihnachts Blues- und Rock’n’Roll-Klassikern, damit das Weihnachtsfest nicht zu ‚Last Christmas‚-haltig wird.

5. John Lee Hooker: Blues for Christmas

Ein John Lee Hooker-typisches Weihnachtslied macht den Anfang. Entspannt und ‚Cool‘ wie man es von ihm gewohnt ist.

4. B.B. King: Merry Christmas Baby

Einfach B.B. King. Mehr muss man zum King nicht sagen.

3. Billy Idol: Jingle Bell Rock

Fällt vielleicht etwas aus der Reihe, aber ist doch ein sehr schönes Cover des Weihnachtsklassikers von Bobby Helms. Sehr angenehme Gitarrenlicks.

2. Albert King: Santa Claus Wants Some Lovin‘

Ein Klassiker: wie man es von Albert King gewohnt ist souveränes Gitarrenspiel – und fest(feier)licher Gesang. Zusammen mit B.B. King und Freddie King bildet er übrigens die ‚drei Kings des elektrischen Blues‘.

1. Gary Glitter: Another Christmas Rock’n’Roll

Einen Schatz der etwas anderen Sorte habe ich letztens in den Untiefen der Radioarchive wiederentdeckt. Dieses Lied ist bei vielen wenig bekannt oder längst in vergessenheit geraten – aber es macht einfach Spaß!

Frohe Weihnachten mit Another Rock’n’Roll Christmas!


Damn right, I got the Blues.

Buddy Guy macht Spaß. Und ist definitiv einer der ganz Großen. Mit dieser Version des Songs liefert er wie schon so oft eine Hommage an die alten Tage des Mississippi-Delta-Blues – und paart diese gleichzeitig mit den Feinheiten des Kultivierteren Chicagoer Blues. Genius.


In Memoriam: A True Master.

Wer heute 64 geworden wäre: Peter Thorup.

Thorup spielte schon im Alter von 18 in der Dänischen Band Beefeaters. Er traf Alexis Korner auf einer Tour in Skandinavien. Sie gründeten später (1970) die Gruppe Collective Consciousness Society. Die Beständigkeit des übrigen Line-Ups war sehr lose und basierte hauptsächlich auf der Verfügbarkeit der anderen Musiker. Unter anderem spielten Tony Carr (Schlagzeug), Harold Beckett an der Trompete und Herbie Flowers am Bass mit. Ihre Alben wurden von John Cameron Arrangiert. Sie hatten einige Hits, zum Beispiel das Led-Zeppelin Cover „Whole Lotta Love“, das später auch das Titellied zu BBC’s Top Of The Pops wurde.

Peter Thorup

Peter Thorup – Quelle: Wikipedia.

Ihre Musik charakterisierte sich durch Korners ‚grollenden‘ Gesang und den hohen Tönen Thorups. Sie trennten sich 1973 von ihrer übrigen Band um Snape zu gründen, während sie auf Tour mit King Crimson in den USA waren. Die Band hatte nicht sehr lang Bestand. Einige von King Crimsons Musikern tourten darauf hin mit Korner. Thorup erschien auf Korners Studio-Album 1972. Während dieser Zeit besuchte Thorup häufig London’s Nachtclubs für Performances mit Korner und Colin Hodgkinson am Bass.

1976 kehrte Thorup nach Dänemark zurück, um dänischen Musikern zu arbeiten. Hauptsächlich spielte Thorup Rock und Blues. Er hatte nur ein mal einen lokalen Pop-Hit, eine dänische Version von Islands in the Stream von Kenny Rogers und Dolly Parton, zusammen mit Anne Grete in 1984.

Die letzen Jahre lebte ehr ein ruhiges Leben mit kleinen Konzerten in Dänemark und ein paar wenigen Alben. Er starb im Alter von 58 Jahren am 3. August 2007.

Hier ein puristischer Blues: Nur Thorup und seine Gitarre.


Masters of Delta-Blues IV – R. L. Burnside

Im Vierten Teil geht es an einen meiner absoluten Favoriten: R. L. Burnside. Burnside kommt natürlich auch aus dem Mississippi-Delta – Oxford, MS um genau zu sein. Sein Bürgerlicher Name war Robert Lee Burnside, was abgekürzt R.L.Burnside ergibt.

Burnside war einer der absoluten Blues-Puristen. In Fachkreisen nannte man ihn auch eisernen Verfechter des „Die-Hard-Blues“. Nur wenige konnten mit so wenig Schnickschnack ein derartig intensives Erlebnis erzeugen. Burnsides Einfluss auf die Frühe Entwicklung des Blues hielt sich in Grenzen – Sein erstes Album nahm er erst mit 40 Jahren auf.Zuvor lebte er in Chicago und Memphis, wo er Gitarre spielend durch Bars und Clubs zog. Irgendwann eröffnete er dann in seiner Heimat im Mississippi-Delta eine Bar, spielte dort hin und wieder seinen Blues und verdiente Geld als Baumwollfarmer.

1979 – also im Alter von  53Jahren – ging er das erste mal auf Tournee. Erst 1991 wurde er dann endgültig Berufsmusiker. Er Tourte unter Anderem mit den Beastie Boys und The John Spencer Blues Explosion. 1998 gelang ihm mit dem Album Come On In das Kunststück, den klassischen Blues durch Samples und Loops in elektronischere Ebenen zu heben und somit einer der ältesten amerikanischen Musikarten zum Sprung ins 21. Jahrhundert zu verhelfen. Und auf ein mal war er nicht mehr nur in Fachkreisen eine Berühmtheit.

Seine erste Live-Platte Burnside on Burnsid“ veröffentlichte er sogar erst 2001, also bereits im Rentenalter. Während man dieses Album hört, hat man durchgängig das Gefühl, auf einer Veranda im Delta zu sitzen und der kleinen Band auf der anderen Straßenseite zuzuhören.

Sein letztes Album A Bothered Mind nahm er 2004 auf, 2005 verstarb er an den Folgen eines Herzinfarktes.

Hier nun Let My Baby Ride aus seinem Album Come on In. Im Video findet sich auch eine Collage über Ihn, aus einigen seiner Konzerte und das Leben im Mississippi Delta.


Belief

Bei John Mayer scheiden sich die Geister. Ich weiß nie so recht, was ich von ihm halten soll – aber das ist einfach super.


To change the world: Start with one step.

Dave Matthews ist cool. Einer, der den American Dream lebt und die Menge bewegt.

Auch bemerkenswert sind die Bilder, die auf der Bühne gezeichnet werden. Durch den Hohen und nüchternen Anteil an Farbe,  viel Kontrast und Bewegung und wenig Weißlicht hat das Bühnenbild ein ganz eigenes Ambiente. Technisch, abgeklärt irgendwie.


„Knight five“.

Bereits mit 8 Jahren gründete Gladys Knight ihre Band „The Pips“. The Pips war eine Familienband: Die Band bestand aus Gladys, ihrem Bruder und ihrer Schwester und zwei Cousins.

Nach 10 Jahren und einigen vorzeigbaren Erfolgen – unter anderem ein US Top-10 Hit – erfolgte dann die Umbenennung in Gladys Knight and the Pips.

Der Erfolg stellte sich ein, da sie ein anderes Plattenlabel hatten: Sie wechselten zu Motown, der damaligen Erfolgsschmiede. Motown hatte unter anderem Marvin Gaye,  Stevie Wonder und Später auch die Jackson Five – auf die Jackson Five wurde das Label übrigens nur durch Gladys aufmerksam – und Lionel Richie unter Vertrag.

Da Gladys immer mehr die anderen Bandmitglieder Dominierte stiegen nach und nach fast alle Familienmitglieder aus und wurden durch Studiomusiker ersetzt – So blieben letztendlich nur noch Gladys, ihr Bruder Bubba und ihr Cousin William Quest übrig. Unterstützt wurden sie durch Edward Patten.

Trotz der kleineren Größe der Formation blieb der Erfolg nicht aus. Nach einem erneuten Wechsel des Plattenlabels gelang ihnen 1973 ihr einziger Nummer 1 Erfolg „Midnight Train to Georgia“.

Nachdem Gladys die Formation für Soloprojekte verlies hatte sie noch einige wenige Erfolge, unter anderem stammt von ihr auch der Titelsong „Licence to kill“ zu dem James Bond Film „Die Lizenz zum töten“.

Ach wenn das höchstwahrscheinlich nicht Jedermanns Geschmack trifft: Hörenswert. Und Sehenswerte Performance (ich freue mich ja immer über die Moves der Pips).

*Anm.: Beitrag wurde ursprünglich von mir als Radiobeitrag verfasst.


Guitar George knows all the Chords.

Dass sie es einmal zu einer der erfolgreichsten Bands mehrerer Dekaden schaffen würden, hätten diese vier Jungs aus London damals garantiert nicht gedacht. Um auf ihre schwierige Finanzielle Situation anzuspielen lautet sogar ihr Bandname auf deutsch übersetzt in etwa „Ernste Notlage“.

Doch aus der Notlage wurde schnell ein gigantischer Erfolg – die Rede ist von den Dire Straits, gegründet von den Brüdern Mark und David Knopfler, John Ilsley und Pick Withers. Ihr erstes Album ging in England selbst in der Punkwelle unter, doch in anderen Ländern schaffte es einen ansehnlichen Erfolg. So wurden sie nach und nach bekannt.

Spätestens mit ihrem dritten Album „Making Movies“ kam dann endgültig der Durchbruch – die erste Singleauskopplung Romeo and Juliet erreichte schnell die top 10.

Der absolute Höhepunkt war zu diesem Zeitpunkt aber noch lang nicht erreicht.

Erst nach dem Album „Brothers in Arms“, bei dem es neben dem Titellied noch drei weitere Auskopplungen, unter anderem Money for Nothing und Walk of Life, in die Top Ten der Charts schafften waren sie am Höhepunkt.

Die Band spielte auch auf den berühmten Live Aid Konzerten.

Nach einer 14 Monatigen Welttournee mit über 300 Konzerten wurde es dann Mitte der 90er ruhig um die Band. Obwohl sie sich nie offiziell aufgelöst haben, besteht kaum noch Hoffnung, dass Mark Knopfler, der frühere Kopf der Band, einen neuen Anlauf starten wird. Er ist auch solo sehr erfolgreich und hat nach eigenen Angaben unter dem großen Erfolg der Dire Straits schwer gelitten.

Hier ein absoluter Klassiker – und eines meiner absoluten Lieblingslieder: Sultans of Swing. In der extra large extended Version (naja, der Alchemy-Liveversion), versteht sich.

*Anm.: Beitrag wurde Ursprünglich von mir als Radiobeitrag verfasst.